Die Leistungsunterschiede beruhen direkt auf der Chemie der jeweiligen Vulkanisationsverfahren. Die platin-katalysierte Additionshärtung erzeugt keine organischen Säuren als Nebenprodukte und hinterlässt nur minimale Rückstände in der ausgehärteten Matrix. Dies führt zu geringeren Extrakten, Geruchsfreiheit und einer deutlich besseren Langzeit-Farbstabilität. Peroxid-vernetzte Schläuche erzeugen während der Vernetzung saure Zersetzungsprodukte; diese Rückstände lassen sich durch Nachhärten reduzieren, aber nicht vollständig eliminieren. Hinsichtlich der Biokompatibilität erfüllt platin-vernetztes Silikon die Reinheitsanforderungen für Anwendungen im Medizin- und Lebensmittelbereich ohne aufwendige Nachbearbeitung; peroxid-vernetztes Material erfordert typischerweise strengere Extraktionsvalidierungen, um vergleichbare Werte zu erreichen. Platin-vernetzte Schläuche weisen zudem einen geringeren Druckverformungsrest auf, d. h. sie kehren nach wiederholter Verformung besser in ihre ursprüngliche Form zurück – eine wichtige Eigenschaft für Peristaltikpumpen. Der Nachteil liegt in den Kosten: Platin-Katalysatoren sind deutlich teurer als Peroxid-Systeme, was sich im Stückpreis widerspiegelt. Alle medizinischen und lebensmitteltauglichen Silikonschläuche von Ruixiang werden mittels eines platinkatalysierten Additions-Härtungsverfahrens hergestellt.
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