Die Toleranzkontrolle bei der Silikonschlauch-Extrusion erfordert die gleichzeitige Steuerung von Werkzeugkonstruktion, Prozessparametern und Prozessüberwachung. Die Düsenkonstruktion selbst ist grundlegend: Mehrkanalige Strömungsverteiler und Drosselringe gleichen die ungleichmäßige Schmelzegeschwindigkeitsverteilung im Düsenspalt aus, die die Hauptursache für Wanddickenabweichungen darstellt. Die Temperaturstabilität des Düsenkopfes ist ebenso entscheidend, da die Schmelzviskosität – und damit die Wandverteilung – direkt auf Temperaturschwankungen reagiert. Prozessseitig müssen Extrusionsgeschwindigkeit, Abzugsgeschwindigkeit und Schneckendrehzahl präzise aufeinander abgestimmt sein; Abweichungen in einem dieser Parameter führen entweder zu Exzentrizität oder zu Längenabweichungen. Die Vertikalextrusion bietet gegenüber Horizontallinien einen entscheidenden Vorteil für dünnwandige Schläuche mit engen Toleranzen: Die Schwerkraft wirkt parallel zur Extrusionsachse, was eine gleichmäßige Schmelzeverteilung fördert und die Neigung des Schlauchs zum Durchhängen oder Verformen vor dem Aushärten reduziert. Ruixiang setzt in seinen Produktionslinien für medizinische Schläuche durchgehend auf Vertikalextrusion und hält die Toleranzen für Innen- und Außendurchmesser innerhalb von ±0,02 mm ein, bei einem minimal verarbeitbaren Innendurchmesser von 0,14 mm und einer Wandstärke von 0,1 mm. Die Produktion erfolgt gemäß ISO 13485:2016 mit vollständiger Rückverfolgbarkeit.
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