Die Blasenbildung lässt sich typischerweise auf Rohstoffe, Prozesssteuerung oder Werkzeuge zurückführen. Materialseitig können Verunreinigungen oder Restfeuchtigkeit in Füllstoffen wie pyrogenem Siliciumdioxid während der Hochtemperaturhärtung Gase freisetzen und so Hohlräume in der Rohrwand verursachen. Unzureichendes Mischen beim Compoundieren führt zu Lufteinschlüssen im Material, während schlecht kontrollierte Extrusionstemperaturen und Mischzeiten dazu führen, dass flüchtige Bestandteile vor der Extrusion im Compound verbleiben. Eine unzureichende Aushärtungszeit oder -temperatur ist eine weitere häufige Ursache: Bei unvollständiger Vernetzung fallen gelöste Gase, die normalerweise entweichen würden, als Blasen aus und werden beim Aushärten des Materials in der Wand eingeschlossen. Werkzeugseitig verhindern schlecht positionierte Entlüftungsöffnungen in Kompressionsformen das Entweichen der Luft aus dem Formhohlraum beim Schließen. Insbesondere bei Systemen mit Platin-Additionshärtung kann eine Nebenreaktion zwischen wasserstoffhaltigen Silikonölen und hydroxylfunktionellen Komponenten Wasserstoffgas erzeugen, wenn die Formulierung nicht optimal abgestimmt ist – ein Faktor, der bereits bei der Compoundentwicklung berücksichtigt werden muss. Ruixiang kontrolliert das Risiko von Blasenbildung durch Wareneingangskontrollen der Rohstoffe, standardisierte Compoundierungsparameter und laufende Dimensionsüberwachung, wobei die Sichtprüfung Teil der Warenausgangskontrolle ist.
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